Unsichtbar in der Mitte der Gesellschaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitismus!

Ab Mai 2023 in Kunst in der Glashalle des Landratsamt Tübingen zu sehen.

Ein Kunstprojekt von Peter Krullis und Lissi Maier-Rapaport gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden Württemberg.

Das Projekt besteht aus einem künstlerischen Teil (Fotoportraits, Foto- und Videocollagen) und einem dokumentarischen Teil (Fragebogen und Interviewaktion, deren Auswertung in einer Zusammenfassung präsentiert wird). Fotografiert und befragt wurden Personen mit jüdischer und nichtjüdischer Herkunft zum Thema Antisemitismus und jüdischem Leben in Deutschland, das seit 1700 Jahre in Deutschland dokumentiert ist.

Auf der Homepage sind außer dem Künstler und der Künstlerin derzeit einige der Personen zu sehen, die Gesicht gegen Antisemitismus zeigen. Die Fotographien der Personen jüdischer Herkunft sind bewußt so gestaltet, dass sie nicht zu identifizieren bzw durch einen Platzhalter vertreten sind, um sie im Internet keinen Anfeindungen auszusetzen.

Das Konzept können Sie hier nachlesen.

Hier können Sie sich durch einige der Fotografien mit Statements klicken.
  • Für mich ist es unerträglich, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland aus Sorge vor verbalen oder physischen Übergriffen wieder anfangen, ihre Identität zu verbergen. Lissi Maier-Rapaport

In der Präsenzausstellung werden 80 Fotoportraits (Frontal- Back- und Halfbackportraits) zu sehen sein, die Zusammenfassung der Fragebögen sowie Statements der Porträtierten.

Wir sind auf der Suche nach weiteren Ausstellungsmöglichkeiten.

In Zusammenarbeit mit Peter Krullis


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